Über Antiziganismus (mit Johannes Valentin Korff)
Antiziganismus hat eine lange Geschichte in Europa. Und bis heute finden sich Vorurteile und Einstellungsmuster in breiten Teilen der Gesellschaft.
Antiziganismus hat eine lange Geschichte in Europa. Und bis heute finden sich Vorurteile und Einstellungsmuster in breiten Teilen der Gesellschaft.
Hochschulen sind keine rechtsextremismusfreien Räume. Diese Folge untersucht, wie die extreme Rechte wissenschaftliche Autorität für sich nutzt, Forschung angreift und über Bildungspolitik Einfluss gewinnen kann. Von historischen Verflechtungen bis zu heutigen Bedrohungen geht es darum, Betroffene zu unterstützen, Wissenschaftsfreiheit zu schützen und Hochschulen demokratischer zu gestalten.
Was passiert, wenn im engsten Umfeld Verschwörungserzählungen den Ton bestimmen? Ika Sperling hat darüber eine Graphic Novel gemacht.
Wissenschaftsfeindlichkeit ist kein neues Phänomen, und sie zieht sich durch alle politischen Milieus. Mit Jonathan Focke und Maximilian Doeckel (u. a. bekannt aus den Podcasts „Quarks Science Cops“ oder „Zwischen Fortschritt und Frevel“) sprechen wir in dieser Folge über den Unterschied zwischen Skepsis, Zweifel und Angst und klarer Ablehnung gegenüber Wissenschaft.
Wohnungslose Menschen sind nicht nur grundlegend von sozialer Ausgrenzung und Armut betroffen, sondern werden aufgrund ihrer exponierten und schutzlosen Stellung auch immer wieder Opfer massiver Gewalt – nicht selten durch die extreme Rechte. Mit Merle Stöver werfen wir einen Blick auf diese Gewalt und fragen nach ihren ideologischen und sozialpsychologischen Wurzeln.
Die AfD hat in Rheinland-Pfalz ihr bislang stärkstes Ergebnis in Westdeutschland erzielt. In dieser Folge fragen wir, woher der Stimmenzuwachs für die AfD kommt, wofür die Partei ihre neuen Ressourcen nutzen wird und worauf sich der ländliche Raum einstellen muss. Darüber spricht der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Kai Arzheimer von der Universität Mainz.
Wir sprechen in dieser Folge mit Alex Körner von Radio Corax über Funktion und Idee freier Radios, darüber, warum und wo autoritäre Kräfte ein Problem mit freien Radios haben, und wie Radio Corax mit diesem Angriff und dieser klaren Kampfansage von ganz rechts umgeht.
Extreme rechte und extreme linke Kräfte umschließen eine demokratische Mitte und versuchen, sie gleichermaßen zu zerstören? So ungefähr lautet die Grundidee der sogenannten Hufeisentheorie. Das Modell ist höchst umstritten und gleichzeitig (besonders bei Sicherheitsbehörden) sehr beliebt.
Die Stadt als Hassobjekt, dagegen Wald, Seen und kleine Dörfer als Sehnsuchtsort? Auch wenn es auf den ersten Punkt als Widerspruch erscheint, gibt es Rechtsextreme die für sich Naturschutz und Umwelt als politisches Thema gefunden haben. Einige aus völkischer antisemitischer Ideologie, andere aus taktischen Gründen.
Spricht man über radikale Rechte und autoritäre Kräfte denkt man zunächst nicht an organisierte Arbeiter*innen und die Vertretung von Mitarbeitenden im Betrieb. Aber auch dieses Feld versuchen einige autoritäre Player zu bespielen und so Formen sich mehr und mehr Listen bestehende aus extrem rechten Personen die zur Wahl zu Betriebsräten antreten.
1/4
Nächste Seite >